Folge 3

In der Folge 3 von „Wie sicher ist Österreich“ ist Andreas Moravec wieder unterwegs und testet die Sicherheit in Österreich.

Dieses Mal überprüft Andi, zusammen mit dem Einbruchstester Ronald Schöller, die Wohnung von Model und Moderatorin Kathi Steininger. Die 34-jährige musste schon am eigenen Leibe erleben, wie es ist, wenn Einbrecher einem sein Hab und Gut stehlen. In ihrem Haus in Niederösterreich wurde sie vor zwei Jahren Opfer. Ihre gesamten Schmuck, Erb- und Wertsachen wurden von dreisten Dieben entwendet. Bis heute leidet sie darunter und hat aus Angst, dass auch ihren Kindern etwas passieren könnte, aufgerüstet. In ihrer neuen Wohnung in Wien hat sie ein Sicherheitsschloss und einen Balken vor der Türe, zusätzlich wurde auch noch eine Alarmanlage installiert. Doch ist es dennoch möglich, in die Wohnung einzudringen?
Das will Ronald Schöller heraus finden. Schnell ist klar, durch die guten Sicherheitsmaßnahmen gibt es nur eine Möglichkeit: er muss in der Nacht eindringen während die Kathi Steininger schläft. Und tatsächlich, in der Nacht hat sie weder die Sicherheitsschlösser noch die Alarmanlage aktiviert und so ist er innerhalb von wenigen Sekunden in der Wohnung. Doch der Einbruch läuft dennoch nicht nach Plan, Ronald Schöller steht plötzlich im Schlafzimmer von Kathi Steininger. Für alle Beteiligten ein riesiger Schock. Zusammen mit Andi klärt er die Moderatorin auf.

Außerdem: Bis zu 100 Personen erleiden in Österreich den Tod durch Feuer. Löschsprays sollen gegen Brände eine schnelle, kleine und vor allem billige Alternative zu Feuerlöschern sein. Zusammen mit dem TÜV macht Andreas Moravec den Gebrauchstest. Kostenpunkt der drei etwa 500 Milliliter großen Sprays: 10 bis 20 Euro pro Dose. Bei einem kleinen kontrollierten Entstehungsbrand versuchen Andi und Brandexperte Martin Swoboda Brände zu löschen - doch schon der erste Versuch bringt nicht das gewünschte Ergebnis. Bereits nach wenigen Sekunden ist der erste Spray leer und das Feuer nicht gelöscht. Bei Spray 3 und 4 das gleiche Ergebnis. Keine der Löschhilfen kann den Entstehungsbrand löschen. Dennoch werden die Sprays weiterhin als billige Alternative im Supermarkt und Baumarkt angeboten.

Und: jedes Jahr passieren bis zu 40 Tausend Gewaltakte. Vor allem Frauen sind oft Opfer von Gewalt. Doch es gibt Möglichkeiten sich auf legale Art und Weise zu verteidigen. Der Waffenexperte Karl Painer bietet Kurse an, Waffen, die ab dem 18 Lebensjahr frei verfügbar sind, in möglichst realen Situationen zu testen. Und so wird Andreas gleich einmal Opfer von einem gewalttätigen Angreifer. Fluchtartig läuft er davon und kann sich nur mit Mühe mit einem Übungs- Pfefferspray verteidigen.
Doch frei erhältliche Waffen können äußerst gefährlich sein. So können Nahschüsse von Gaspistolen zu irreparablen Verletzungen führen, das beweist Karl Painer an einer Melone, die es in mehrere Tausend Stücke zerfetzt. Außerdem führt er Andi in einem lebensgefährlichen Experiment die Auswirkung eines Tasers vor. Karl Painer lässt sich selber von der Elektroimpulswaffe anschießen.