Schluss mit dem Chaos - Selfstorage

Das Geschäft rund um ausgelagerte Lagerabteile boomt. Selfstorage werden nicht nur für Lagerungen von Möbelstücken in Anspruch genommen, sondern dienen oft auch als Sammelstätte von skurrilen Gegenständen. „ATV-die Reportage“ blickt hinter die Kulissen der aufstrebenden Selfstorage Branche. Für den pensionierten Musikhistoriker ist das Selfstorage wie ein zweites Wohnzimmer, in dem er seine Schätze bunkert. Der Wiener sammelt mit Leidenschaft Papier. Von Klopapier bis hin zu Fernsehzeitschriften und Büchern. Der gesamte Container dient dem Pensionisten als Lagerort für seine Sammellust. Während bei dem größten Anbieter von Selfstorage der persönliche Kundenkontakt sehr wichtig ist, läuft es in der Container Siedlung im 22. Wiener Gemeindebezirk anders ab. Die ursprünglichen Schiffscontainer sind eine beliebte und günstige Möglichkeit, um Gegenstände zu lagern. Was genau gelagert wird, ist den Betreibern oft nicht bekannt. Der 25-Jährige Projektmanager des Unternehmens begutachtet einen leer stehenden Container bei dem mysteriöse Rückstände entdeckt werden. Die Wohnungen werden immer kleiner, der „Besitz“ immer größer, daher wächst die Branche stetig. Laufend entstehen neue Selfstorage Filialen oder sind in Planung. Bis zu über 90 Prozent Auslastung verzeichnen die Unternehmen. Jedes Abteil erzählt seine eigene Geschichte und bringt so manch Außergewöhnliches ans Tageslicht.