Pop-up Stores - die mobile Geschäftsidee

ATV Die Reportage widmet sich einer neuen Mode. Dem Trend von kurzfristigen, temporären Geschäften, die aus dem Nichts auftauchen, um nur kurze Zeit später wieder zu schließen. Die Rede ist von Pop-Up Stores. Sie tauchen auf leeren Geschäftsflächen, wie Containern und Fabrikshallen auf, aber auch einzigartige Locations, wie Museen bis hin zu Hotels, können bespielt werden. Die Idee des modernen Shop-Konzeptes wurde 1999 in Tokio entwickelt. 2004 eröffnete das erste Pop-Up Geschäft in Deutschland und seit ca. 3 Jahren ist diese Entwicklung auch in Österreich angekommen.

Pop-up Stores nutzen unkonventionelle Vertriebswege, nichts steht still – nur das Konzept und die Strategie bleiben dieselbe, denn auch die Wirtschaft muss sich dem heutigen Lebenswandel anpassen: je kurzfristiger und schneller etwas konsumierbar ist, desto interessanter wird es.

ATV Die Reportage begleitet Leute, die zum ersten Mal ein Pop-Up Konzept ausprobieren und auch jene, die bereits aus ihren Fehlern gelernt haben, wie zum Beispiel Brian Patton und Peter Zinter. Ersterer kommt ursprünglich aus dem Bereich der britischen Pub-Tradition, Peter Zinter ist Haubenkoch. Nach drei Gastronomiekonzepten, die sie am Donaukanal in den letzten Jahren testeten, sind sie mittlerweile auf diesem Gebiet Gallionsfiguren. Für sie heißt es: vom Pop-Up zum fixen Gastronomiebetrieb. Jedoch war aller Anfang schwer. Sie hatten mit Fehlinvestitionen, einem mangelndem Businessplan und Herausforderungen bei den Eröffnungen von Pop-Up Lokalen hatten sie zu kämpfen. Doch mit der nächsten Idee stehen die beiden schon in den Startlöchern.