Mein Führerschein mit Mama und Papa

Immer mehr junge Leute entscheiden sich, die vorgezogene Führerscheinausbildung L oder L17 zu absolvieren. Diese macht Jugendliche mobil und unabhängig, doch gleichzeitig geht mit diesem Schein eine große Verantwortung einher. Seit 2013 darf man die Ausbildung schon mit 15 1/2 Jahren beginnen und hat dann 18 Monate Zeit, um sie abzuschließen. Wir begleiten junge Fahrschüler und Schülerinnen, die ihren Führerschein in Begleitung der Eltern machen.

Doch der Weg zum Führerschein ist steinig und schwer und vor allem 3000km lang. So manch einer unterschätzt die Handhabung des Fahrzeuges. Da kann es schon passieren, dass man einen Unfall baut, Verkehrsschilder übersieht oder gar Fußgänger. In der ersten Folge der Reportage begleiten wir Daniel. Bevor er überhaupt losstarten darf, bekommt er von Papa Toni eine eingehende Schulung zum Fahrzeug. Papa Toni tut sich mit den Erklärungen schwer, Verständigungsprobleme sind die Folge. Mit der Zeit wird Daniel immer besser und selbstsicherer und ist sich sicher, dass er die Prüfung schaffen wird. Fahrlehrer Roman sieht das anders.
Auch Valentin übt in Begleitung seines Vaters. Vater und Sohn haben eine ganz besondere Bindung zueinander. Vor allem Garteln sie aus Leidenschaft gerne. Mit dem Auto kann Valentin allerdings noch nicht so gut umgehen wie mit der Schaufel. Beim Einparken stößt der 15jährige an seine Grenzen.
Ob Mädchen anders Fahren und Parken, zeigt uns Verena. Die 20-jährige hat sich entschlossen den L Führerschein zu machen. Lange Zeit hat sie sich nicht getraut, doch ein Schein bringt eben mehr Freiheit. Gemeinsam mit ihrem Onkel begleiten wir sie bis hin zur Prüfung. Wird sie diese schaffen?